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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma:pro SUN europe GmbH

Kollberg 1
30916 Isernhagen
Geschäftsführer: Frank Milde und Stefanie Amelung
Stand 01.01.2010


 All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen

 pro SUN eu­ro­pe GmbH
 
 
 
§ 1 - Gel­tungs­be­reich
1. Al­le An­ge­bo­te, Lie­fe­run­gen und Dienst­leis­tun­gen un­se­rer­seits er­fol­gen aus­schließ­lich auf­grund die­ser All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen. Die­se sind Be­stand­teil al­ler Ver­trä­ge, die wir mit un­se­ren Ver­trags­part­nern (nach­fol­gend auch Auf­trag­ge­ber ge­nannt) über die von uns an­ge­bo­te­nen Lie­fe­run­gen und Dienst­leis­tun­gen ab­schlie­ßen. Sie gel­ten auch für al­le zu­künf­ti­gen An­ge­bo­te, Lie­fe­run­gen oder Leis­tun­gen an den Auf­trag­ge­ber, selbst wenn sie nicht noch­mals ge­son­dert ver­ein­bart wer­den.
 
2. Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers oder Drit­ter fin­den kei­ne Be­rück­sich­ti­gung, auch wenn wir ih­rer Gel­tung im Ein­zel­fall nicht ge­son­dert wi­der­spre­chen. Selbst wenn wir auf ein Schrei­ben Be­zug neh­men, wel­ches Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers oder ei­nes Drit­ten ent­hal­ten oder auf sol­che ver­weist, liegt da­rin kein Ein­ver­ständ­nis mit der Gel­tung je­ner Ge­schäfts­be­din­gun­gen.
 
3. Al­le Ver­ein­ba­run­gen, die zwi­schen dem Auf­trag­ge­ber und uns zwecks Aus­füh­rung die­ses Ver­tra­ges ge­trof­fen wer­den, sind in schrift­li­cher Form nie­der­zu­le­gen. Münd­lich ge­trof­fe­ne Ab­spra­chen be­dür­fen der schrift­li­chen Be­stä­ti­gung zu ih­rer Wirk­sam­keit.
 
 
§ 2 - An­ge­bot und Ab­schluss
1. Un­se­re An­ge­bo­te sind frei­blei­bend und un­ver­bind­lich, so­fern sie nicht aus­drück­lich als ver­bind­lich ge­kenn­zeich­net sind oder ei­ne be­stimm­te An­nah­me­frist ent­hal­ten. Be­stel­lun­gen oder Auf­trä­ge kön­nen wir in­ner­halb von 14 Ta­gen nach Zu­gang an­neh­men.
 
2. Al­lein maß­ge­blich für die Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen uns und dem Kun­den ist der schrift­lich ge­schlos­se­ne Kauf­ver­trag, ein­schließ­lich die­ser All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen. Die­ser gibt al­le Ab­re­den zwi­schen den Ver­trags­par­tei­en zum Ver­trags­ge­gen­stand voll­stän­dig wie­der. Münd­li­che Zu­sa­gen un­se­rer­seits vor Ab­schluss die­ses Ver­tra­ges sind recht­lich un­ver­bind­lich. Mit Aus­nah­me des Ge­schäfts­füh­rers sind un­se­re Mit­ar­bei­ter nicht be­rech­tigt, hier­von ab­wei­chen­de münd­li­che Ab­re­den zu tref­fen. Er­gän­zun­gen und Ab­än­de­run­gen der ge­trof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen ein­schließ­lich die­ser Ge­schäfts­be­din­gun­gen be­dür­fen zu ih­rer Wirk­sam­keit der Schrift­form.
 
3. Zeich­nun­gen, Ab­bil­dun­gen, Ge­brauchs­wer­te, Ma­ße und wei­te­re tech­ni­sche Da­ten sind nur ver­bind­lich, wenn dies aus­drück­lich schrift­lich ver­ein­bart wird. Wir be­hal­ten uns das Ei­gen­tum oder Ur­he­ber­recht an al­len von uns ab­ge­ge­be­nen An­ge­bo­ten und Kos­ten­vor­schlä­gen so­wie dem Auf­trag­ge­ber zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Zeich­nun­gen, Ab­bil­dun­gen, Kal­ku­la­tio­nen und an­de­ren Un­ter­la­gen und Hilfs­mit­teln vor. Der Auf­trag­ge­ber darf die­se Ge­gen­stän­de oh­ne aus­drück­li­che schrift­li­che Zu­stim­mung un­se­rer­seits we­der als sol­che noch in­halt­lich Drit­ten zu­gäng­lich ma­chen, sie be­kannt ge­ben, selbst oder durch Drit­te nut­zen oder ver­viel­fäl­ti­gen. Er hat auf Ver­lan­gen un­se­rer­seits die­se Ge­gen­stän­de voll­stän­dig an uns zu­rück zu ge­ben und even­tu­ell ge­fer­tig­te Ko­pi­en zu ver­nich­ten, wenn sie von ihm im ord­nungs­ge­mä­ßen Ge­schäfts­gang nicht mehr be­nö­tigt wer­den oder wenn Ver­hand­lun­gen nicht zum Ab­schluss ei­nes Ver­tra­ges füh­ren.
 
4. Der Ver­trags­ab­schluss er­folgt un­ter dem Vor­be­halt der rich­ti­gen und recht­zei­ti­gen Selbst­be­lie­fe­rung durch un­se­re Zu­lie­fe­rer. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nicht­lie­fe­rung nicht von uns zu ver­tre­ten ist, ins­be­son­de­re bei Ab­schluss ei­nes kon­gru­en­ten De­ckungs­ge­schäf­tes mit un­se­rem Zu­lie­fe­rer. Der Auf­trag­ge­ber wird über die Nicht­ver­füg­bar­keit der Leis­tung un­ver­züg­lich in­for­miert.
 
 
§ 3 - Prei­se und Zah­lungs­be­din­gun­gen
 
1. Die Prei­se gel­ten für den in den Auf­trags­be­stä­ti­gun­gen auf­ge­führ­ten Leis­tungs- und Lie­fer­um­fang. Mehr- oder Son­der­leis­tun­gen wer­den ge­son­dert be­rech­net. Die Prei­se ver­ste­hen sich in Eu­ro, "ab La­ger" zu­züg­lich Ver­sand so­wie der ge­setz­lich fest­ge­leg­ten Mehr­wert­steu­er.
 
2. Wir be­hal­ten uns das Recht vor, un­se­re Prei­se ent­spre­chend zu än­dern, wenn nach Ab­schluss des Ver­tra­ges Kos­ten­sen­kun­gen oder Kos­ten­er­hö­hun­gen, ins­be­son­de­re auf­grund von Ta­ri­fab­schlüs­sen oder Ma­te­ri­al­preis­än­de­run­gen, ein­tre­ten und sich hier­durch der Ge­samt­preis än­dert. Be­rech­nungs­grund­la­ge ist der An­ge­bots­preis un­ter Be­rück­sich­ti­gung ge­währ­ter Nach­läs­se. Wir wer­den den Auf­trag­ge­ber über et­wai­ge Preis­än­de­run­gen un­ver­züg­lich in­for­mie­ren.
 
3. Der Ab­zug von Skon­to be­darf ei­ner be­son­de­ren schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung.
 
4. Rech­nungs­be­trä­ge sind in­ner­halb von 30 Ta­gen oh­ne je­den Ab­zug zu be­zah­len, so­fern nicht et­was an­de­res schrift­lich ver­ein­bart ist. Maß­ge­bend für das Da­tum der Zah­lung ist der Ein­gang bei uns. Schecks gel­ten erst nach Ein­lö­sung als Zah­lung. Leis­tet der Auf­trag­ge­ber bei Fäl­lig­keit nicht, so sind die aus­ste­hen­den Be­trä­ge ab dem Tag der Fäl­lig­keit mit 5 % über dem Ba­sis­zins per an­num zu ver­zin­sen; die Gel­tend­ma­chung hö­he­rer Zin­sen und wei­te­rer Schä­den im Fal­le des Ver­zugs bleibt un­be­rührt.
 
5. Wir sind be­rech­tigt, trotz an­ders lau­ten­der Be­stim­mung des Auf­trag­ge­bers, Zah­lun­gen zu­nächst auf des­sen äl­te­re Schul­den an­zu­rech­nen. Wir wer­den den Auf­trag­ge­ber über die Art der er­folg­ten Ver­rech­nung in­for­mie­ren. Sind be­reits Kos­ten und Zin­sen ent­stan­den, so sind wir be­rech­tigt, die Zah­lung zu­nächst auf die Kos­ten, dann auf die Zin­sen und zu­letzt auf die Haupt­leis­tung an­zu­rech­nen.
 
6. Die Auf­rech­nung mit Ge­gen­an­sprü­chen des Auf­trag­ge­bers oder die Zu­rück­be­hal­tung von Zah­lun­gen we­gen sol­cher An­sprü­che ist nur zu­läs­sig, so­weit die Ge­gen­an­sprü­che un­be­strit­ten, rechts­kräf­tig fest­ge­stellt oder von uns an­er­kannt sind.
 
7. Wir sind be­rech­tigt, noch aus­ste­hen­de Lie­fe­run­gen oder Leis­tun­gen nur ge­gen Vo­raus­zah­lung oder Si­cher­heits­leis­tung aus­zu­füh­ren oder zu er­brin­gen, wenn nach Ab­schluss des Ver­tra­ges Um­stän­de be­kannt­wer­den, wel­che die Kre­dit­wür­dig­keit des Auf­trag­ge­bers we­sent­lich min­dern oder durch wel­che die Be­zah­lung der of­fe­nen For­de­run­gen durch den Auf­trag­ge­ber aus dem je­wei­li­gen Ver­trags­ver­hält­nis ge­fähr­det wird.
 
 
§ 4 - Lie­fer­fris­ten und -ter­mi­ne, Leis­tungs­be­frei­ung
 
1. Lie­fer­ter­mi­ne oder -fris­ten, die ver­bind­lich oder un­ver­bind­lich ver­ein­bart wer­den, be­dür­fen der Schrift­form. So­fern Ver­sen­dung ver­ein­bart wur­de, be­zie­hen sich Lie­fer­fris­ten oder Lie­fer­ter­mi­ne auf den Zeit­punkt der Über­ga­be an den Spe­di­teur, Fracht­füh­rer oder sonst mit dem Trans­port be­auf­trag­ten Drit­ten.
 
2. Ver­ein­bar­te un­ver­bind­li­che oder ver­bind­li­che Lie­fer­ter­mi­ne oder -fris­ten ste­hen un­ter dem Vor­be­halt recht­zei­ti­ger Selbst­be­lie­fe­rung. Wir haf­ten nicht für Un­mög­lich­keit der Lie­fe­rung oder Leis­tun­gen oder für Lie­fer- oder Leis­tungs­ver­zö­ge­run­gen auf­grund hö­he­rer Ge­walt oder sons­ti­ge, zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses nicht vor­her­seh­ba­re Er­eig­nis­se (z. B. Schwie­rig­kei­ten in der Ma­te­ri­al­be­schaf­fung, Trans­port­ver­zö­ge­run­gen, recht­mä­ßi­ge Aus­sper­run­gen, Schwie­rig­kei­ten bei der Be­schaf­fung von not­wen­di­gen be­hörd­li­chen Ge­neh­mi­gun­gen, be­hörd­li­che Maß­nah­men, Streiks oder die aus­blei­ben­de nicht rich­ti­ge oder nicht recht­zei­ti­ge Be­lie­fe­rung durch Lie­fe­ran­ten) die wir nicht zu ver­tre­ten ha­ben.
 
3. So­fern sol­che Er­eig­nis­se uns die Lie­fe­rung oder Leis­tung we­sent­lich er­schwe­ren oder un­mög­lich ma­chen und die Be­hin­de­rung nicht nur von vo­rüber­ge­hen­der Dau­er ist, sind wir zum Rück­tritt vom Ver­trag be­fugt. Ge­leis­te­te Zah­lun­gen wer­den, so­weit sie den nicht er­füll­ten Ver­trag oder Ver­trags­teil be­tref­fen, er­stat­tet.
 
4. Bei Stö­run­gen vo­rüber­ge­hen­der Dau­er ver­län­gern sich die Lie­fer- oder Leis­tungs­fris­ten oder ver­schie­ben sich die Lie­fer- bzw. Leis­tungs­ter­mi­ne um den Zeit­raum der Be­hin­de­rung zu­züg­lich ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­frist.
 
5. Der Auf­trag­ge­ber ist bei Ver­zö­ge­rung un­ver­züg­lich über Grund und vo­raus­sicht­li­che Dau­er zu in­for­mie­ren. So­weit dem Auf­trag­ge­ber in­fol­ge der Ver­zö­ge­rung die Ab­nah­me der Lie­fe­rung oder Leis­tung nicht zu­zu­mu­ten ist, kann er durch un­ver­züg­li­che schrift­li­che Er­klä­rung uns ge­gen­über vom Ver­trag zu­rück­tre­ten.
 
6. Ver­län­gert sich die Lie­fer- oder Leis­tungs­zeit oder wer­den wir von un­se­rer Ver­pflich­tung frei, so kann der Kun­de hie­raus kei­ne Scha­dens­er­satz­an­sprü­che her­lei­ten. Auf die ge­nann­ten Um­stän­de kön­nen wir uns nur be­ru­fen, wenn wir den Kun­den un­ver­züg­lich be­nach­rich­ti­gen. So­fern wir die Nicht­ein­hal­tung ver­bind­lich zu­ge­sag­ter Fris­ten und Ter­mi­ne zu ver­tre­ten ha­ben oder uns in Ver­zug be­fin­den, hat der Kun­de ent­spre­chend in­di­vi­du­el­ler Ver­ein­ba­run­gen An­spruch auf ei­ne Ver­zug­sent­schä­di­gung.
 
7. Ei­ne Ein­hal­tung un­se­rer Lie­fer- und Leis­tungs­ver­pflich­tun­gen setzt die recht­zei­ti­ge und ord­nungs­ge­mä­ße Er­fül­lung der Ver­pflich­tun­gen des Auf­trag­ge­bers vo­raus.
 
8. Wir sind nur dann zu Teil­lie­fe­run­gen oder Teil­leis­tun­gen be­rech­tigt, wenn
- die Teil­lie­fe­rung oder Teil­leis­tung für den Auf­trag­ge­ber im Rah­men des ver­trag­li­chen Bes­tim­mungs­zwecks ver­wend­bar ist,
- die Rest­leis­tung oder Lie­fe­rung der rest­li­chen be­stell­ten Wa­re si­cher­ge­stellt ist und
- dem Auf­trag­ge­ber hier­durch kein er­heb­li­cher Mehr­auf­wand oder zu­sätz­li­che Kos­ten ent­ste­hen (es sei denn, wir er­klä­ren uns zur Über­nah­me die­ser Kos­ten be­reit).
 
 
§ 5 - Ver­sand, Ver­pa­ckun­gen, Ge­fah­rü­ber­gang, Ab­nah­me
 
1. Die Ge­fahr geht spä­tes­tens mit der Über­ga­be des Lie­fer­ge­gens­tan­des (wo­bei der Be­ginn des Ver­la­de­vor­gangs maß­ge­blich ist) an den Spe­di­teur, Fracht­füh­rer oder sonst zur Aus­füh­rung der Ver­sen­dung be­stimm­ten Drit­ten auf den Auf­trag­ge­ber über. Dies gilt auch dann, wenn Teil­lie­fe­run­gen er­fol­gen oder wir noch an­de­re Leis­tun­gen über­nom­men ha­ben. Ver­zö­gert sich der Ver­sand oder die Über­ga­be in­fol­ge ei­nes Um­stan­des, des­sen Ur­sa­che beim Auf­trag­ge­ber liegt, geht die Ge­fahr von dem Tag an auf den Auf­trag­ge­ber über, an dem wir ver­sand­be­reit wa­ren und dies dem Auf­trag­ge­ber an­ge­zeigt ha­ben.
 
2. Kommt der Auf­trag­ge­ber in An­nah­me­ver­zug, so sind wir be­rech­tigt, Er­satz des uns ent­ste­hen­den Scha­dens zu ver­lan­gen.
 
3. So­weit ei­ne Ab­nah­me statt­zu­fin­den hat, gilt die Wa­re als ab­ge­nom­men, wenn
- die Lie­fe­rung und, so­fern wir auch die In­stal­la­ti­on schul­den, die In­stal­la­ti­on ab­ge­schlos­sen ist, - wir dies dem Auf­trag­ge­ber mit­ge­teilt und ihn zur Ab­nah­me in­ner­halb von 7 Ta­gen auf­ge­for­dert ha­ben,
- der Auf­trag­ge­ber mit der Nut­zung der Leis­tung bzw. Wa­re be­gon­nen hat.
 
 
§ 6 - Ge­währ­leis­tung und Män­gel­rü­ge
 
1. Die ge­lie­fer­ten Ge­gen­stän­de sind un­ver­züg­lich nach Ab­lie­fe­rung an den Auf­trag­ge­ber oder an den von ihm be­stimm­ten Drit­ten sorg­fäl­tig zu un­ter­su­chen. Sie gel­ten als ge­neh­migt, wenn uns kei­ne of­fen­sicht­li­chen oder an­de­re Män­gel, die bei ei­ner un­ver­züg­li­chen sorg­fäl­ti­gen Un­ter­su­chung er­kenn­bar wa­ren, bin­nen 7 Werk­ta­gen nach Ab­lie­fe­rung des Lie­fer­ge­gens­tan­des oder zu dem Zeit­punkt, in dem der Man­gel für den Auf­trag­ge­ber bei nor­ma­ler Ver­wen­dung des Lie­fer­ge­gens­tan­des oh­ne nä­he­re Un­ter­su­chung er­kenn­bar war, an­ge­zeigt wer­den. Auf un­ser Ver­lan­gen ist der be­an­stan­de­te Lie­fer­ge­gens­tand fracht­frei an uns zu­rück zu sen­den. Bei be­rech­tig­ter Män­gel­rü­ge ver­gü­ten wir die Kos­ten des güns­tigs­ten Ver­sand­we­ges; dies gilt nicht, so­weit die Kos­ten sich er­hö­hen, weil der Lie­fer­ge­gens­tand sich an ei­nem an­de­ren Ort als dem Ort des be­stim­mungs­ge­mä­ßen Ge­brauchs be­fin­det.
 
2. Bei Sach­män­geln der ge­lie­fer­ten Wa­re sind wir nach un­se­rer Wahl in­ner­halb an­ge­mes­se­ner Frist zu­nächst zur Er­satz­lie­fe­rung ver­pflich­tet und be­rech­tigt. Im Fal­le des Fehl­schla­gens, d. h. der Un­mög­lich­keit, Un­zu­mut­bar­keit, Ver­wei­ge­rung oder un­an­ge­mes­se­nen Ver­zö­ge­rung der Er­satz­lie­fe­rung, kann der Auf­trag­ge­ber vom Ver­trag zu­rück­tre­ten oder den Kauf­preis an­ge­mes­sen min­dern.
 
3. Be­ruht ein Man­gel auf un­se­rem Ver­schul­den, kann der Auf­trag­ge­ber un­ter den in § 7 be­stimm­ten Vo­raus­set­zun­gen Scha­dens­er­satz ver­lan­gen.
 
4. Die Ge­währ­leis­tung ent­fällt, wenn der Auf­trag­ge­ber oh­ne Zu­stim­mung un­se­rer­seits den Lie­fer­ge­gens­tand än­dert oder durch Drit­te än­dern lässt und die Män­gel­be­sei­ti­gung hier­durch un­mög­lich oder un­zu­mut­bar er­schwert wer­den. In je­dem Fall hat der Auf­trag­ge­ber die durch die Än­de­rung ent­ste­hen­den Mehr­kos­ten der Män­gel­be­sei­ti­gung zu tra­gen.
 
5. Er­hält der Kun­de ei­ne man­gel­haf­te Mon­ta­ge­an­lei­tung, sind wir le­dig­lich zur Lie­fe­rung ei­ner man­gel­frei­en Mon­ta­ge­an­lei­tung ver­pflich­tet, dies auch nur dann, wenn der Man­gel der Mon­ta­ge­an­lei­tung ei­ner ord­nungs­ge­mä­ßen Mon­ta­ge ent­ge­gen­steht.
 
 
§ 7 - All­ge­mei­ne Haf­tungs­be­gren­zung
 
1. Un­se­re Haf­tung auf Scha­den­er­satz, gleich aus wel­chem Rechts­grund, ins­be­son­de­re aus Un­mög­lich­keit, Ver­zug, man­gel­haf­ter oder fal­scher Lie­fe­rung oder Leis­tung, Ver­trags­ver­let­zun­gen, Ver­let­zung von Pflich­ten bei Ver­trags­ver­hand­lun­gen und un­er­laub­te Hand­lung ist, so­weit es da­bei je­weils auf ein Ver­schul­den an­kommt, nach Maß­ga­be die­ses § 7 ein­ge­schränkt.
 
 2. Wir haf­ten nicht im Fal­le ein­fa­cher und gro­ber Fahr­läs­sig­keit un­se­rer Or­ga­ne, ge­setz­li­cher Ver­tre­ter, nicht lei­ten­den An­ge­stell­ten oder sons­ti­gen Er­fül­lungs­ge­hil­fen, so­weit es sich nicht um ei­ne Ver­let­zung ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten han­delt. Ver­trags­we­sent­lich sind die Ver­pflich­tun­gen zur recht­zei­ti­gen, man­gel­frei­en Lie­fe­rung und Leis­tung so­wie Be­ra­tungs-, Schutz- und Ob­huts­pflich­ten, die dem Auf­trag­ge­ber ver­trags­ge­mä­ße Ver­wen­dung des Lie­fer­ge­gens­tan­des oder der Dienst­leis­tung er­mög­li­chen sol­len oder den Schutz von Leib oder Le­ben von Per­so­nal des Auf­trag­ge­bers oder Drit­ten oder des Ei­gen­tums des Auf­trag­ge­bers vor er­heb­li­chen Schä­den be­zwe­cken.
 
3. So­weit wir ge­mäß § 7 Abs. 2 dem Grun­de auf Scha­den­er­satz haf­ten, ist die­se Haf­tung auf Schä­den be­grenzt, die uns bei Ver­trags­schluss als mög­li­che Fol­ge ei­ner Ver­trags­ver­let­zung aus­ge­se­hen ha­ben oder un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Um­stän­de, die uns be­kannt wa­ren oder die wir hät­ten ken­nen müs­sen, bei An­wen­dung ver­kehrs­üb­li­cher Sorg­falt hät­ten vo­raus­se­hen müs­sen. Im Fal­le ei­ner Haf­tung für ein­fa­che Fahr­läs­sig­keit ist die Er­satz­pflicht un­se­rer­seits für Sach- oder Per­so­nen­schä­den auf ei­nen Be­trag von 1 Mio. € je Scha­den­fall be­schränkt, auch wenn es sich um ei­ne Ver­let­zung ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten han­delt.
 
4. Die vor­ste­hen­den Haf­tungs­aus­schlüs­se und -beschrän­kun­gen gel­ten in glei­chem Um­fang zu­guns­ten der Or­ga­ne, ge­setz­li­chen Ver­tre­ter, An­ge­stell­ten und sons­ti­gen Er­fül­lungs­ge­hil­fen un­se­res Hau­ses.
 
5. So­weit wir tech­ni­sche Aus­künf­te ge­ben oder be­ra­tend tä­tig wer­den, die­se Aus­künf­te oder Be­ra­tun­gen nicht zu dem von uns ge­schul­de­ten, ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Leis­tungs­um­fang ge­hö­ren, ge­schieht dies un­ent­gelt­lich und un­ter Aus­schluss jeg­li­cher Haf­tung.
 
6. Die Ein­schrän­kung die­ses § 7 gel­ten nicht für die Haf­tung un­se­rer­seits we­gen vor­sätz­li­chen Ver­hal­tens, für ga­ran­tier­te Be­schaf­fen­heits­merk­ma­le, we­gen Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit oder nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz.
 
 
§ 8 - Ei­gen­tums­vor­be­halt
 
1. Der nach­fol­gend ver­ein­bar­te Ei­gen­tums­vor­be­halt dient der Si­che­rung al­ler je­weils be­ste­hen­den der­zei­ti­gen und künf­ti­gen For­de­run­gen un­se­rer­seits ge­gen­über dem Auf­trag­ge­ber aus der zwi­schen den Ver­trags­par­tei­en be­ste­hen­den Lie­fer­be­zie­hun­gen.
 
2. Die von uns an den Auf­trag­ge­ber ge­lie­fer­te Wa­re bleibt bis zur voll­stän­di­gen Be­zah­lung al­ler ge­si­cher­ten For­de­run­gen un­ser Ei­gen­tum. Die Wa­re so­wie die nach die­ser Klau­sel an ih­re Stel­le tre­ten­den, vom Ei­gen­tums­vor­be­halt er­fass­te Wa­re, wird nach­fol­gend Vor­be­halts­wa­re ge­nannt.
 
3. Der Auf­trag­ge­ber ist be­rech­tigt, die Vor­be­halts­wa­re bis zum Ein­tritt des Ver­wer­tungs­falls im ord­nungs­ge­mä­ßen Ge­schäfts­ver­kehr zu ver­ar­bei­ten und zu ver­äu­ßern. Ver­pfän­dun­gen und Si­che­rungs­über­eig­nun­gen sind un­zu­läs­sig.
 
4. Im Fall der Wei­ter­ver­äu­ße­rung der Vor­be­halts­wa­re tritt der Auf­trag­ge­ber be­reits jetzt si­che­rungs­hal­ber die hie­raus ent­ste­hen­de For­de­rung ge­gen den Er­wer­ber - bei Mit­ei­gen­tum von uns an der Vor­be­halts­wa­re an­tei­lig ent­spre­chend dem Mit­ei­gen­tums­an­teil - an uns ab. Glei­ches gilt für sons­ti­ge For­de­run­gen, die an die Stel­le der Vor­be­halts­wa­re tre­ten oder sonst hin­sicht­lich der Vor­be­halts­wa­re ent­ste­hen, wie z. B. Ver­si­che­rungs­an­sprü­che oder An­sprü­che aus un­er­laub­ter Hand­lung, bei Ver­lust oder Zer­stö­rung. Wir er­mäch­ti­gen den Auf­trag­ge­ber wi­der­ruf­lich, die an uns ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen im ei­ge­nen Na­men für un­se­re Rech­nung ein­zu­zie­hen. Wir dür­fen die­se Ein­zugs­er­mäch­ti­gung nur im Ver­wer­tungs­fall wi­der­ru­fen.
 
5. Grei­fen Drit­te auf die Vor­be­halts­wa­re zu, ins­be­son­de­re durch Pfän­dung, wird der Auf­trag­ge­ber sie un­ver­züg­lich auf un­ser Ei­gen­tum hin­wei­sen und uns hie­rüber in­for­mie­ren, um uns die Durch­set­zung un­se­rer Ei­gen­tums­rech­te zu er­mög­li­chen. So­fern der Drit­te nicht in der La­ge ist, uns die in die­sem Zu­sam­men­hang ste­hen­den ge­richt­li­chen oder au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten zu er­stat­ten, haf­tet hier­für der Auf­trag­ge­ber.
 
6. Wir wer­den die Vor­be­halts­wa­re so­wie die an ih­re Stel­le tre­ten­den Sa­chen oder For­de­run­gen auf Ver­lan­gen nach un­se­rer Wahl frei­ge­ben, so­weit ihr Wert die Hö­he der ge­si­cher­ten For­de­run­gen um mehr als 50 % über­steigt.
 
7. Tre­ten wir bei ver­trags­wid­ri­gen Ver­hal­ten des Auf­trag­ge­bers - ins­be­son­de­re Zah­lungs­ver­zug - vom Ver­trag zu­rück (Ver­wer­tungs­fall) sind wir be­rech­tigt, die Vor­be­halts­wa­re he­raus zu ver­lan­gen.
 
 
§ 9 - Ge­richts­stand, Er­fül­lungs­ort, an­zu­wen­den­des Recht
 
1. Ge­richts­stand für al­le et­wai­gen Strei­tig­kei­ten aus der Ge­schäfts­be­zie­hung zwi­schen uns und dem Auf­trag­ge­ber ist nach un­se­rer Wahl Hannover oder der Sitz des Auf­trag­ge­bers. Für Kla­gen ge­gen uns ist Hannover aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand. Zwin­gen­de ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen über aus­schließ­li­che Ge­richts­stän­de blei­ben von die­ser Re­ge­lung un­be­rührt.
 
2. Die Be­zie­hung zwi­schen uns und dem Auf­trag­ge­ber un­ter­lie­gen aus­schließ­lich dem Recht der Bun­des­re­pub­lik Deutsch­land. Das Über­ein­kom­men der Ver­ein­ten Na­tio­nen über Ver­trä­ge über den in­ter­na­tio­na­len Wa­ren­ver­kauf vom 11.04.1980 gilt nicht.
 
3. So­weit der Ver­trag oder die­se All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen Re­ge­lungs­lü­cken ent­hal­ten, gel­tend zur Auf­fül­lung die­ser Lü­cken die­je­ni­gen recht­lich wirk­sa­men Re­ge­lun­gen als ver­ein­bart, wel­che die Ver­trags­part­ner nach den wirt­schaft­li­chen Ziel­set­zun­gen des Ver­tra­ges und dem Zweck die­ser All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen ver­ein­bart hät­ten, wenn sie die Re­ge­lungs­lü­cke ge­kannt hät­ten.
 
 
§ 10 - Da­ten­ver­ar­bei­tung
 
Der Auf­trag­ge­ber nimmt da­von Kennt­nis, dass wir Da­ten aus dem Ver­trags­ver­hält­nis nach § 28 Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz zum Zwe­cke der Da­ten­ver­ar­bei­tung spei­chern und uns das Recht vor­be­hal­ten, die Da­ten, so­weit für die Ver­trags­er­fül­lung er­for­der­lich, Drit­ten (z. B. Ver­si­che­run­gen) zu über­mit­teln.
 
Diese AGB´s unterliegen dem Copyright von pro SUN europe (c) 2010

 

 

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